Nebenwirkungen von Cannabis: Was du wissen musst
Medizinisches Cannabis ist ein potentes Arzneimittel. Wie jedes wirksame Medikament (ob Ibuprofen oder Antibiotika) hat es Nebenwirkungen. Besonders Neupatienten sind oft überrascht, wenn das Herz plötzlich schneller schlägt oder Schwindel auftritt.
Wir erklären dir ehrlich, was passieren kann, wie du ein "Green Out" verhinderst und warum die ärztliche Einstellung bei Anbietern wie MedCanOneStop so wichtig ist.
Sicher dosieren lernen: Zum Anbieter-VergleichDie häufigsten physischen Nebenwirkungen
Diese Symptome sind meist harmlos, aber lästig. Sie treten vor allem in der Einstellungsphase (den ersten 2–4 Wochen) auf.
| Symptom | Warum passiert das? | Was hilft? |
|---|---|---|
| Mundtrockenheit ("Pappmaul") | THC hemmt die Speichelproduktion. | Viel Wasser trinken, Kaugummi kauen. |
| Rote Augen | Blutgefäße weiten sich (Blutdruck sinkt). | Augentropfen (Weißmacher) oder Abwarten. |
| Herzrasen (Tachykardie) | THC senkt den Blutdruck → Herz pumpt schneller zum Ausgleich. | Hinlegen, Beine hoch, tief atmen. Keine Panik! |
| Schwindel / Kreislauf | Blutdruckabfall (orthostatische Hypotonie). | Langsam aufstehen. Traubenzucker essen. |
| Heißhunger ("Munchies") | Stoffwechsel & Geruchssinn werden stimuliert. | Gesundes Essen vorbereiten (Obst statt Chips). |
Psychische Risiken: Angst & Psychose
Hier müssen wir Tacheles reden. Cannabis ist psychoaktiv.
Angstzustände & Paranoia
Zu viel THC (besonders bei Sativa-Sorten) kann bei empfindlichen Menschen das "Gedankenkarussell" beschleunigen bis hin zur Panikattacke.
Das Psychose-Risiko
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Cannabis und Psychosen – aber die Kausalität ist komplex.
- Fakt ist: Wer eine Veranlagung zu Schizophrenie oder bipolaren Störungen hat, kann durch Cannabis einen Schub auslösen (Triggern).
- Fakt ist auch: Medizinisches Cannabis unter ärztlicher Aufsicht ist sicherer als hochgezüchtetes "Straßen-Haze" mit synthetischen Cannabinoiden.
"Green Out": Was tun bei Überdosierung?
Du hast beim Backen der Hasch Brownies übertrieben oder am Vaporizer zu oft gezogen? Jetzt dreht sich alles, dir ist übel und du hast Angst? Das nennt man "Greening Out".
Der Notfall-Plan
Du wirst nicht sterben. Es geht vorbei.
Iss etwas Süßes (Schokolade, Cola, Saft). Zucker hilft, den Kreislauf zu stabilisieren.
Wenn du CBD-Tropfen hast, nimm sie. CBD blockiert teilweise die THC-Rezeptoren und mildert den Rausch.
Leg dich hin, mach leise Musik an.
Ein alter Mythos, der stimmt: An schwarzen Pfefferkörnern riechen (oder kauen) kann durch die Terpene (Caryophyllen) die Angst lindern.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Cannabis wird über die Leber (Cytochrom P450 Enzyme) abgebaut. Das tun viele andere Medikamente auch. Sie können sich gegenseitig verstärken oder hemmen.
Alkohol
NIEMALS MISCHEN!Alkohol verstärkt die THC-Aufnahme massiv ("Spinning"). Das führt schnell zu Übelkeit und Fahruntüchtigkeit.
Schlafmittel / Opiate
VORSICHTDie sedierende Wirkung verstärkt sich. Atemdepression ist unwahrscheinlich, aber extreme Müdigkeit droht.
Blutverdünner
ARZT FRAGENCannabis kann die Wirkung von Blutverdünnern beeinflussen. Unbedingt vorher mit dem Arzt besprechen!
Schwarzmarkt vs. Apotheke: Das Risiko der Streckmittel
Die meisten "schlimmen" Nebenwirkungen (Kopfschmerzen, Erbrechen, Herzstolpern) kommen heute nicht vom Cannabis selbst, sondern von Verunreinigungen auf dem Schwarzmarkt.
Machen das Gras schwerer, schädigen die Lunge.
Werden auf Nutzhanf gesprüht ("Haze Spray"). Wirken extrem stark, können Krampffälle und echte Psychosen auslösen. Tödliche Fälle sind bekannt.
Medizinisches Cannabis aus der Apotheke (Grünhorn, MyCannabis) ist im Labor geprüft. Du weißt zu 100%, dass keine Chemie drin ist. Das ist der beste Schutz vor unerwünschten Nebenwirkungen.
FAQ: Nebenwirkungen
Macht Cannabis dumm?
Bei Erwachsenen (Gehirn ausgereift, ab ca. 25 Jahren) gibt es keine Belege für dauerhafte IQ-Schäden bei moderatem Konsum. Bei Jugendlichen ist das Risiko für Entwicklungsstörungen jedoch real. Deshalb verschreiben Ärzte wie bei CannGo meist erst ab 18 oder 21 Jahren.
Macht Cannabis süchtig?
Es kann zu einer psychischen Abhängigkeit kommen (ca. 9% der Nutzer). Eine körperliche Abhängigkeit (wie bei Alkohol oder Heroin) gibt es kaum. Entzugserscheinungen (Schlafprobleme, Schwitzen) sind mild und dauern nur wenige Tage.
Sicherheit durch Kontrolle.
Riskiere deine Gesundheit nicht mit Straßen-Zeug. Minimiere Nebenwirkungen durch:
- Reine Apotheken-Qualität
- Exakte Dosierung (mg-genau)
- Ärztliche Überwachung